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Disambig Dieser Artikel behandelt Raubzug mit dem Bumerang als Buch. Für das gleichnamige Hörspiel, siehe Raubzug mit dem Bumerang (Hörspiel).


Raubzug mit dem Bumerang ist der 99. Band von TKKG und wurde von Stefan Wolf geschrieben. Dieser Band erschien im Jahre 2003 bei Pelikan (cbj 28. Juli 2004).

Klappentext Bearbeiten

Originalausgabe Bearbeiten

Angst geht um in der Millionenstadt. Entlegende Parks und Spazierwege vereinsamen. Denn dort ist niemand mehr sicher. Unheimliche Raubtäter strecken ihre Opfer hinterrücks nieder mit einer lautlosen Waffe: dem Bumerang, dem autralischen Wurfholz. Die bewusstlosen Opfer werden ausgeraubt. Und auf dem Rücken von Jacke und Mantel steht dann in fetten Buchstaben: RACHE! Das gibt Rätsel auf. Die polizeilichen Ermittlungen kommen nicht voran. Fest steht nur eins: Die Verbrecher beherrschen ihre Waffe exzellent. Jeden kann der gefährliche Bumerang treffen - plötzlich, aus dem Nichts. Auch TKKG. Denn die Nachwuchs-Detektive ermitteln in vorderster Linie.

Inhaltsverzeichnis Bearbeiten

  1. Bumerangooooo!
  2. Nächtlicher Besuch
  3. Tims Rivale
  4. Pistolenkugel im alten Grab
  5. Was Klößchen in der Mülltonne findet
  6. Cooler Rausschmiss
  7. Überfall mit Klebeband
  8. Unbekannter im grünen Pick-up
  9. Ein Erpresser irrt sich
  10. Nachforschung beim Totengräber
  11. Kevins kurzes Abenteuer
  12. Schlimme Nachricht
  13. Dumme Gangster glauben alles
  14. Lucias Gedächtnis für Eiskugeln
  15. Aladin, die zahme Ratte
  16. Gefesselt im Fudaji-Caramba
  17. Unerwartete Hilfe von Tanja
  18. Lumel und Mausi
  19. Wo ist das Versteck?
  20. Parteispenden
  21. Sensationelle Entdeckung
  22. Nur die Hälfte
  23. Was vor 30 Jahren geschah
  24. Und schon wieder los
  25. Kleiner Hund ganz groß
  26. Showdown bei den Mierlings

Inhalt Bearbeiten

Tim kann nicht schlafen, weil Klößchen schnarcht und wirft mit einem seiner Turnschuhe nach ihm und trifft Willis Bauch, so dass Klößchen aus dem Schlaf gerissen wird. Klößchen hat geträumt, dass ihn eine Person verfolgt und mit einem Bumerang bedroht. 

An anderer Stelle, in der Nähe des Anwesens der Mierlings steigt in dieser Nacht Jürgen Dünnler aus und betrachtet das dortige Anwesen. Dünnler rief seinen Komplizen Fabian an, den er als "Totenblume" bezeichnet. Sie sprechen darüber, dass sie den alten Mierling, der 72 Jahre alt ist, sowie seinen Sohn, den Sie beim Üben des Bumerangs-Werfen gesehen haben, bereits tagsüber beobachtet hatten. Dünnler, der von seinem Komplizen "Jüdü" genannt wird, klettert über den Zaun und gelangt so auf das Anwesen der Mierlings. Dünnler betritt das Haus der Mierlings, das er durch die offene Hintertür betreten kann und bedroht den alten Hubert Mierling damit, dass Dünnlers Vater namens Robert Dünnler noch eine Rechnung mit ihm, Hubert Mierling, offen hätte und droht ihn bzw. ihn und seinen Sohn zu töten. Schließlich sackt Hubert Mierling zusammen, kurz bevor Dünnler von einem Wurfholz im Nacken getroffen wird. 

Am nächsten Morgen findet Tim, der als erstes im Klassenraum ist, eine Rose auf Gabys Tisch und einen Zettel mit den Worten: "Diese Rosy, Gaby, soll dich erinnern an meine Liebe zu dir" vor. Tim ist sich sicher, dass Rose und Zettel von Roderich Mierling, dem Enkel von Hubert Mierling, stammen. Gaby hatte Roderich bereits zuvor eine Absage erteilt und seine "Geschenke" weggeworfen. Tim stellt Roderich, der auch als Rody bezeichnet wird, zur Rede, dieser leugnet aber, dass er Gaby eine Rose geschenkt hätte. Zurück in der Klasse, beachten auch die anderen von TKKG die Rose. Karl erkennt dabei, dass es sich bei der Rose um eine sehr seltene Züchtung handelt und Pflege von einem erfahrenen Rosenzüchter benötigt und fügt hinzu, dass Roderichs Opa ein solcher ist. 

Als die Roderichs erwähnt werden, spricht Gaby an, dass in der letzten Nacht bei den Roderichs eingebrochen worden ist und der alte Mierling von Jürgen Dünnler bedroht worden ist. Jürgen Dünnler konnte von Hubert Mierling in einem Moment Dünnlers Unachtsamkeit mit dem Krückstock überwältigt werden; Rody soll währenddessen geschlafen haben. Dann kommt Dr. Mechthild Bleul, die den Spitznamen "Tangente" bekommen hat, in den Klassenraum und die Mathe-Arbeit beginnt. Tim lässt Klößchen dabei so viel abschreiben, dass es zu einer 4 ausreicht.    

Am selben Vormittag, an dem TKKG in der Schule sitzen und u.a. ihre Mathe-Arbeit schreiben, besucht Ronald Zaunig, ein Oldie, den Westfriedhof und begibt sich zum Grab von Dr. med. Burghart Brendl, der vom 1.10.33 bis zum 20.11.73 gelebt hatte und somit nur 40 Jahre alt geworden ist. Neben ihm trifft er einen Totengräber mit Mini-Bagger namens Branko an und erfährt, dass das Grab aufgelassen wird und neubelegt werden soll, da niemand mehr zahlt. Nach kurzem Gespräch setzt Branko seine Arbeit fort und hofft, dass der alte Mann abhaut, damit er schneller fertig werden kann. Auch Fabian Fenloh, den Friedhofsgärtner, der auch Totenblume genannt wurde, würde dies nicht stören. Schließlich spricht Ronald davon, dass Brendl Arzt war und ein leidenschaftlicher Jäger, der im Herbst 1973 spurlos verschwunden ist, gewesen ist. Auf die Kommentare Brankos reagierte Ronald nicht. Ronald erzählt dann noch, dass er im Mai 1974 gefunden worden ist und wohl bei seiner Jagd in eine Schlucht gestürzt sei und das Todesdatum anhand des Datumsanzeigers seiner Uhr abgeleitet worden sei. Ronald lässt einen Hunderter in die Schlucht zu Branko fallen und bittet ihn sorgfältig nach einem Projektil zu suchen, da die Pistolenkugel Brendls Glücksbringer sei, da sie bei einem Schuss eines Wilddiebes in Brendls Zigarettenetui gelandet sei. Somit wurde die Pistolenkugel Herrn Brendl von einem Bekannten mit ins Grab gegeben. Nach kurzer Zeit meint Branko, er hätte es gefunden. Fabian Fenloh glaubt diese Geschichte nicht und ist dabei, dass Grab von Carola Lunks, die im Jahr 1953 mit 91 Jahren verstorben ist, zu bepflanzen. Fabian wollte den alten Herrn, Ronald Zaunig, verfolgen. Ronald begibt sich zu dem Grab seiner Frau Julia, die am 20.11.73 gestorben ist, der Grund war jedoch unbekannt. Ronald weiß lediglich, dass sich eine Affäre mit Brendl, den er nicht mochte, gehabt haben sollte. Ronald verlässt den Friedhof und fährt anschließend zu einem Bioladen, wo er einkaufte. Dabei bemerkt er hinter ihn einen anderen Wagen mit Gartengeräten auf der Ladenfläche, doch er denkt sich dabei nichts. Dann begibt er sich zu seinem Haus, wo er nach der Pistole von Julia sucht und feststellt, dass dort eine Kugel fehlt und so zum Schluss kam, das Julia am 20.11.73 wohl ihren Liebhaber Ronald erschossen und sich dann selbst getötet haben muss.     

Nach dem Unterricht wollen TKKG herausfinden, ob die Rose von Roderichs Opa stammt und begeben sich somit zum Rosenzüchter. Dort angekommen, will Klößchen sein Schokoladen-Papier entsorgen und findet im Mülleimer einen Sportbumerang, bei dem ein Teil fehlt und TKKG glauben, dass Rody den Bumerang wohl geworfen haben muss. Karl erzählt währenddessen seine Kenntnisse über Bumerangs und dass es Kailies gibt, mit welchem die Ureinwohner die Tiere getötet haben.

Tim klingelt bei Herrn Mierling und gibt vor, ein Interview über Rosenzüchter für die Schülerzeitung durchführen zu wollen. Herr Mierling reagiert ablehnend, sagt aber, dass Rody ein Foto von Gaby über dem Bett hängen hat und in der Nacht eingebrochen worden ist. Tim will nach dem Namen der Rose fragen, doch dann taucht Roderich auf und bittet seinen Opa TKKG, die er als Feinde ansieht, wegzuscheuchen. Der Opa stimmt seinem Enkel zu. Roderich behauptet dann, dass Foto sei eine Hollywood-Schönheit, worauf der Opa meint, dass er sich geirrt habe.

TKKG befinden sich noch immer auf der Fundsbrötter Allee direkt vor dem Anwesen der Mierlings und treten langsam den Rückweg an. Die Aussage mit der Hollywood-Schönheit glauben sie Rody natürlich nicht. Außerdem ist ihnen aufgefallen, dass sich Herbert Mierling versprochen hat: Er hat erst sagen wollen, dass Rody den Täter überwältigt habe, hat sich dann aber insoweit selbst korrigiert, dass er den Täter selbst niedergeschlagen habe. Gaby meint jedoch, dass sie aus sicherer Quelle wisse, dass der Opa den Täter niedergeschlagen habe. Sie überlegen, wieso Hubert Mierling den Namen seines Enkels nennen wollte. Dann sieht Gaby eine Ratte ins Nachbarhaus flitzen. Tim will den Bewohnern Bescheid geben und findet den 74-jährigen Ronald Zaunig in seinem Arbeitszimmer, das durchwühlt worden ist, gefesselt vor. Er bringt den alten Herrn in Seitenlage und holt dann die anderen Mitglieder von TKKG. Ronald Zaunig erlangt das Bewusstseinwieder und sagt, dass er keinen Arzt wolle, sondern sich später von Dr. Melchhüter untersuchen lassen wolle. Tim fragt, ob er den Täter gesehen habe und ob etwas gestohlen wurde. Ronald vermutet, dass es nur einer gewesen ist, und das 20.000 Euro im Geldsafe waren. Auf erneute Frage, wurde zögerlich geantwortet, dass nichts weiteres außer Dokumenten im Safe gewesen ist und stellt dann fest, dass ihm die Uhr gestohlen worden ist, bei der es sich um eine Maurice Hitman aus Platin handeln soll und eine Gravur beinhaltet. Tim stellt anschließend noch die Frage, ob Ronald Zaunig etwas aufgefallen sein. Dieser weist auf einen grünen Lieferwagen, einen Pick-up, hin, der Gartengeräte transportierte. Tim stellt weitere Fragen und bemerkt dabei, dass Zaunig sehr kurze Antworten gab oder nur nickt, wenn ihm etwas unangenehm ist. Er erfährt, dass Ronald am Westfriedhof war und dieser laut seiner Aussage lediglich seine verstorbene Frau besuchen wollte. Gaby, die zwischenzeitlich die Polizei verständigt hat, stellt zum Schluss noch die Frage, ob er den Enkel des Nachbarns, also Rody Mierling, schonmal beim Bumerangwerfen gesehen habe. Herr Zaunig bestätigt, dass Rody dies sehr gut kann.     

Als die Polizei ankommt, verlassen TKKG das Haus. Die Polizisten suchen nach der Ratte, die sie nicht finden können, fanden jedoch die Stelle, an der der Räuber den Zaun überwunden hatte, entdecken jedoch keine Spuren. Nachdem die Polizei wieder weg war, regt sich Zaunig darüber auf, dass seine Waffe und Projektil verschwunden sind. Sein Telefon klingelt. Es meldet sich eine Person, die ihn wohl überfallen haben soll. Diese sagt, dass die 20.000 als Anzahlung, die Uhr als Angebinde betrachtet werden und fordert noch weiter 80.000. Der Anrufer glaubt, dass Zaunig Brendl umgebracht habe und erpresst ihn somit mit den 80.000. Der Anrufer fragt Zaunig nach dem Grund, dieser will darüber zunächst nicht reden. Nachdem der Anrufer Zaunig darüber informiert, dass Zaunig wohl seine Frau Julia und Brendl ermordert haben soll, gibt Zaunig vor, dass Julia im Sportwagen verunglückt sei. Der Anrufer fordert weiterhin das Geld und fordert Zaunig auf, Druck zu machen. Zaunig reagiert mit der Antwort, dass er Zeit brauche und am Wochenende keine Geldgeschäfte möglich sind. Der Anrufer will Zaunig somit bis zum Dienstag Zeit geben.     

Klößchen weist daraufhin, dass Roderich Bumerang werfen kann; Tim will sich jedoch erst um den grünen Pick-up kümmern, bei dem er vermutet, dass es sich um einen Berufsgärtner handelt. Auf die Frage, wie man den Täter überführen kann, gibt Tim bekannt, dass er ein Stück des Klebebandes als mögliches Indiz mitgenommen habe. Ebenfalls sprechen TKKG noch darüber, dass Zaunig seine Frau wohl nur anfangs geliebt haben soll. Am Westfriedhof angekommen, suchen TKKG nach einer Person, die ihnen Auskunft geben kann. Sie finden dann einen Totgengräber vor. Dieser fragt, ob die vier die Kinder eines der Toten seien. Sie antworten unter einem Vorwand, dass sie einen Mann in einem Pick-up suchen, der auf dem Friedhof arbeiten soll. Der Totengräber sagt aus, dass es sich um Fabian Fenloh handeln könne, der wohl zu Hause oder bei seinem Freund Dünnler sein müsse. Sie erfahren, dass Fenloh in einem gelben Haus mit zwei Eingängen im Reblausweg wohnt.

Kevin, der Stiefsohn vom Bundestagsabgeordneten Dr. Karlheinz Kleinknecht, befindet sich an der Ecke zur Klunheyder-Straße Nähe der Praxis der Zahnärztin Dr. Johanna Drill-Staubner, die von seinem Stiefvater ledilgich als JDS bezeichnet wird. Er hatte sich von seinem Bodyguard Knut-Werner Nasoreit, kurz Naso genannt, weggeschlichen und Tim hatte ihm Judogriffe beigebracht, um sich bei Prügeleien behaupten zu können. Aufgrund der Tätigkeit seines Stiefvaters war die Sicherheit der Familie gefährdet. Kevin hasst es, dass Naso immer direkt in seiner Nähe war und hatte diesmal die Gelegenheit ergriffen, auszubüchsen. An der Eisdieler Frinzelle kauft sich Kevin ein Eis für 3,80 Euro und schlendert dann in den Soleil-Park, vorbei am Springbrunnen und entlang der Hundewiese und über den Kiesweg Richtung Mühlbach. Etwa zehn Minuten von seiner Wohnung entfernt schnappen sich Lothar Biege, der Lobi genannt wird, und Otto Hassleben, der Einohr genannt wird, Kevin. Sie hatten den Jungen bereits seit Tagen verfolgt. Nasoreit informiert zwischenzeitlich Kevins Mutter, dass ihr Sohn ausgebüchst sei.      

Karl führt seine Freunde zum Reblausweg. Dort fährt eine Person, anscheinend Fenloh, mit seinem Pick-up weg. Sie vermuten, dass er Dünnler besuchen will, der jedoch im Krankenhaus liegt. Tim bittet Gaby, sich bei Inspektor Bienert nach der Adresse von Dünnler zu erkundigen. Bienert teilt ihnen die Adresse - Gutsherrenstraße 23 - mit. Ebenfalls erfährt Gaby, dass Kevin Kleinknecht entführt worden ist. 30 Minuten vor Gabys Anruf hat sich der Entführer bei Kevins Mutter Elisabeth Kleinknecht gemeldet und lediglich mitgeteilt, dass der Sohn bei ihm wäre. Auf dem Weg zum Gutsherrenweg wollen sich TKKG noch im Soleil-Park umschauen.       Während Kevin im Auto der Entführer sitzt behauptet Kevin gegenüber den Entführern, dass sein Vater für ihn nicht bezahlen würde und lediglich die Polizei einschalten wird. Kevin behauptet, dass er seinen Vater bei einem Gespräch mit Walm-Haunstetten, dem Parteisekretär belauscht hätte und es in diesem um eine Stahlkassette, die sich im Ferienhaus in Oberseprich-Falin, einem Nobeldorf, befindet, ging. Ebenfalls sagt Kevin auch, dass Walm-Haunstetten ebenfalls ein Ferienhaus in Oberseprich-Falin hat, dieser soll die Kassette holen. Auch die Safe-Kombination von 567 und den Inhalt des Safes von Unterlagen, Verträgen und Quittungen über illegale Waffenlieferungen, nennt Kevin. Die beiden Entführer glauben die Geschichte von Kevin und wollen ihren Chef, Totenblume, informieren. Dieser geht jedoch nicht an sein Telefon. Die Entführer wollen noch wissen, wann Walm-Haunstetten die Unterlagen holen soll. Kevin behauptet, dass dies am Abend geschehen solle. Doch er weiß, dass sich beim gewaltsamen Öffnen einer solchen Dose, die es in der Tat gibt, ein Gift im Umkreis von 6-7 Metern ausbreitet.      

TKKG erfahren, von der Bedienung namens Lucia, dass Kevin vor seiner Entführung 6 Kugeln Eis gegessen hat. Auf die Frage, ob Kevin das Eis aus Becher oder Plastikbecher gegessen habe, meint Lucia, dass sie bei 6 Kugeln immer einen Becher gebe. Tim und seine Freunde wollen den Park weiter durchsuchen, denn sie hoffen darauf, den Becher zu finden. Sie vermuten, dass Kevin nach Hause wollte, jedoch ohne Aufsicht von seinem Bodyguard. An einer kaum einsehbaren Stelle finden sich einen Becher des Eiscafés. Doch dann kommt Lucia angerannt, die ihnen mitteilt, dass sie sich vertan hätte und Kevin explizit eine Waffel verlangt habe.      

Tim will sich den Ablauf der Entführung vorstellen: Die Gangster haben ihm betäubt und dann zur über die Brücke zum Parkplatz nähe der Straße am Bach geschleppt. Das Auto stellt sich Tim als Kombi oder Kastenwagen vor. TKKG überqueren eine schmale 150 Jahre alte Brücke, die über den betonierten Mühlbach führt. In der Nähe der Stelle, wo früher die Stadtmauer stand, erkennt Tim einen alten Mann, der die TKKG-Bande beobachtete und anstarrt. Tim geht auf den Mann zu und setzt sich zu ihm. Er will ihn etwas fragen, und erfährt, dass der alte Mann Lippen ablesen kann und 97 Jahre alt ist, sich dieser aber höchstens wie 80 fühlt. Der alte Herr, Herr Dr. Rüderhoff, hat Kevin nicht gesehen, jedoch zwei Personen, die eine Art Auslegware in einen blauen oder grauen Kastenwagen, einen Fudaji-Caramba, gelegt haben.      

Gaby ruft ihren Vater an und informiert ihn darüber, was Tim herausgefunden hat. Kommisar Glockner will Herrn Dr. Rüderhoff Fotos von kahlen und schwarzlockigen Vorbestraften und die Fudaji-Carambas überprüfen lassen, von denen es jedoch recht viele gibt. TKKG begeben sich zur Adresse von Dünnler. Dort kommt ihnen Fenloh in seinem Wagen entgegen. Sie fahren durch das erst kürzlich eingemeindete Stadtviertel Gutsheide zurück. Auf einem Parkplatz nahe einem kleinen Park mit Mini-Golf und Kiosk bzw. Biergarten nahe der Leutbeurer-Straße, entdecken TKKG den grünen Pick-up, von Fabian Fenloh sehen TKKG nichts. Gaby, Karl und Klößchen setzen sich an einen der Tische, Tim sucht den Parkplatz ab und sieht Fenloh vom Klo kommen. Fenloh setzt sich an einen Tisch in der Nähe der TKKG-Freunde. Tim stellt fest, dass die Ladefläche leer war, dann durchsucht er das Innere des Wagens, der nicht abgeschlossen war. Eine Klebebandrolle, Geld oder eine Maurice-Hitman-Uhr kann er dort nicht finden. Tim betrachtet Fenloh. Kugelkopf Erwin bringt diesem seine Bratwurst, wofür sich Fenloh bedankt. Fenloh bekommt einen Anruf von Lobi, dem er sagt, dass sie die Kassette holen sollen. Dann stellt Tim etwas laut fest, dass er ihn schon gesehen hat. Fenloh hat seine Aussage gehört und fragt Tim, ob er gemeint sei. Tim bejaht und behauptet, dass er ihn in der Nähe des Tatorts in der Fundsbrötter-Allee gesehen habe und dort Willis Ratte Aladin unter Fenlohs Pick-up gekrochen sei. Fenloh leugnet, dass er an diesem Ort gewesen sei. Tim kommt auf die Kfz-Nummer zu sprechen. Fenloh fragt, welcher Tatort gemeint sei. Tim erzählt von den Vorfällen in der Nacht und am Mittag und fragt, ob Fenloh Ronald Zaunig kenne. Fenloh behauptet, er hätte seinen Wagen an Jürgen verliehen, dieser liegt jedoch - wie TKKG weiß - im Koma. Tim ist sich unsicher, ob dieses Gespräch richtig war, denn Fenloh könnte gewarnt worden sein.      

Kevin befindet sich noch immer im Fudaji Caramba und wurde gefesselt. Sie hatten zunächst versprochen ihn freizulassen, doch das Risiko, schnell entdeckt zu werden, war ihnen zu hoch.       

Tim will widerrechtlich in der Wohnung von Fenloh rumschnüffeln, um auf die Uhr, das Geld oder eine Klebebandrolle zu stoßen, Gaby ist dagegen. In der Nähe der Wohnung lehnen TKKG die Fahrräder an. Die Haustür des Hauses, in dem Fenloh wohnt, steht offen. Tim nimmt die Treppe, die drei anderen den Aufzug zum vierten Stock. Aus der Wohnung von Fenloh kommen Geräusche. Eine Frau öffnet in diesem Augenblick und erschreckte sich. Er sieht eine Tasche am Boden, hebt diese auf, stellt fest, dass es sich bei der Frau um Tanja Morbilowski handelt und gibt ihr die Tasche zurück. Auf die Frage, ob Sie die Freundin von Fenloh sei, beginnt Tanja zu heulen und meint, dass sie schlecht behandelt wurde und sie ausgenutzt wurde. Sie hatte ihm viele Sachen geschenkt, doch dann wurde sie von Fabian rausgeworfen. Tanja hatte ihm jedoch bereits zu Beginn der Liebe seinen Zweitschlüssel stibitzt. So konnte sie nun die "geschenkten" Sachen holen. Tanja hatte die Wohnung durchwühlt und ein Chaos hinterlassen. Auf die Frage nach dem Geld oder der Uhr, meint Tanja, dass sie davon nichts gefunden hätte. TKKG finden lediglich fünf Bumerangs und drei Kailies. TKKG erfährt noch, dass Fabian mit seinen Freunden Lothar Biege und Otto Hassleben, zwei Köchen, vor 1 1/2 Jahren in Australien gewesen ist. Tanja erzählt noch, dass die zwei etwas Geschäftliches abwickeln und dann abhauen wollten. Tim sagt, dass die zwei jedoch sich noch in der TKKG-Stadt oder Umgebung aufhalten müssten.  

Am Wildgans-Anger in Oberseprich-Falin hatten zwei Einbrecher Otto und Lothar, das Haus 23 betreten. Dort treffen Sie auf eine Frau, die Mausi genannt wurde und (wohl ihren Mann). Mausi wurde von Otto bedroht und forderte vom Mann, dass die Tür geschlossen werden solle. Lothar will wissen, ob es sich bei den zwei Personen um B. und H. Tiedke handelt. Diese waren jedoch die Vorbesitzer und hatten das Haus an Lumel und Mausi verkauft. Lumel nickt auf die Frage jedoch. Auf die Frage wofür die Abkürzungen stehen kommt er ins stocken. Sie sagen, dass die Abkürzungen für Hugo und Beate-Barbara stehen. Auch auf die Frage, wofür Lumel steht, erhalten Sie die Antwort, dass Lumel in Wirklichkeit Hugo Ludwig Melchior heißen soll. Otto glaubt dies nicht und dann bemerkt er die Reisetaschen mit Adressanhänger und stellt fest, dass es sich um die Familie Walm-Haunstetten handelt. Lothar, der Lobi genannt wird, verpasst dem Mann eine Ohrfeige fordert nun den Schlüssel für die Kassette.

TKKG befinden sich währendessen noch in Fenlohs Wohnung. Sie überlegen zusammen mit Tanja, wo das Versteck sein können. Sie beziehen den Friedhof als mögliches Versteck mit ein und erfahren von Tanja, dass Fenlohs Eltern auch am Friedhof liegen. Tanja nimmt TKKG und deren Fahrräder in ihrem Auto, einem amerikanischen Straßenkreuer, mit. Tanja beschreibt die Freunde Lobi und Einohr. TKKG stellen fest, dass diese Beschreibung auch auf die Beschreibung des Herrn Dr. Rüderhoff bzgl. den Kidnappern Kevins passen könne.       

Am Westfriedhof begeben sich TKKG und Tanja zum Grab von Fenlohs Eltern. Unter einer Steinplatte finden sie eine Kiste mit Armband-Uhr, Ohrringen und Sonnenbrillen, welche teils Schmuckstücke der Bumerang-Opfer waren. Ebenfalls finden sie einen Umschlag mit der Aufschrift "Zaunig". Aus diesem fällt eine Pistole raus. Ebenso befindet sich dort das Geld, die Uhr und ein Projektil sowie ein Notizbuch zu Überfällen.       

TKKG informieren Kommissar Glockner und seinen Kollegen Bienert. Herr Glockner stellt fest, dass es sich bei den Einträgen nur um einen Teil der Bumerang-Taten, etwa die Hälfte handelt. Von den Komplizen Fenlohs, Biege und Hassleben, finden sich weder im Polizeirechner noch beim Einwohneramt irgendwelche Daten. Von Tanja erfahren sie, dass es sich um illegale Einwanderer handeln soll. Zusammen mit Kommissar Glockner fahren TKKG zu Herrn Zaunig. Kurz nachdem die fünf die Wohnung betreten haben, klingelt Zaunigs Telefon. Sein Vermögensberater Herr Bachsleitner meldet sich und fragt, ob er seine Papiere wirklich verkaufen will und auch wirklich 80.000 Euro benötige. Komissar Glockner erkennt, dass es sich um eine Erpressung handelt. Dann erfährt Zaunig, dass TKKG sein Geld, die Uhr sowie Pistole und Projektil gefunden haben. Daraufhin erzählt er vom Selbstmord seiner Frau Julia sowie ihrem Mord an Brendl. Nachdem sich im Präsidium keine neuen Fakten ergeben haben, trennen sich TKKG. Gaby fährt mit ihrem Vater zusammen nach Hause, Karl radelt heim und Tim und Klößchen begeben sich zum Internat, wo sie vom EvD, dem Erzieher vom Dienst, Herrn Dr. Schmalgante, erwartet werden. Im Adlernest angekommen, will Tim erneut los, um herauszufinden, ob die Rose wirklich von Roderich stammt.       

An diesem Abend wählt sich Roderich als Zufallsopfer Herrn Dr. Alexander Hogerstedt, der erst kürzlich 84 geworden ist, aus. Roderich hatte zunächst mit einem Luftgewehr auf Katzen geschossen und als er in der Zeitung von einem Bumerang-Räuber las, hat er beschlossen, dieses nachzuahmen und etlichen seinen Opfern "RACHE" auf den Rücken zu schreiben, um Verwirrung zu stiften. Nachdem Hogerstedt getroffen worden ist und zu Boden sackte, wird Rody von dessen Hund, einem kleinen Terrier, in die Hand gebissen. Rody flieht. Hogerstedt wird nach kurzer Zeit gefunden und Notarzt und Polizei kamen schnell.       

Nachdem Tim sein Fahrrad versteckt hatte, schleicht er sich aufs Mierling-Anwesen und stellt fest, dass bei den Mierlings noch Licht brennt. Kurz danach fährt ein Wagen, ein grüner Pick-up, durch die Fundsbrötter-Allee und hält in der Nähe des Anwesens. Der Friedhofsgärtner Fenloh will die Mierlings besuchen und betritt deren Haus durch die Hintertür, die wieder offensteht. Fenloh fordert Geld vom alten Mierling. Fenloh erzählt, dass Kleinknecht Hubert Mierlings Enkel erwischt habe und Kleinknecht somit seinen Opa erpresse. Fenloh sagt, dass er die Beweise habe und so Kleinknecht sowie den anwesenden Hubert Mierling ausnehmen zu können. Tim versteckt sich hinter einem Korbsessel und sieht, das Rody kommt. Dieser begibt sich dann zur Hintertür und wird von Fenloh bemerkt, so dass dieser eine Pistole auf Rody richten kann. Nachdem Fenloh dem alten Mierling den Rücken zugewendet hat, nimmt dieser seinen Krückstock und schlägt Fenloh nieder. Rody erwischt die Pistole und will Fenloh erschießen. Tim reagiert sehr schnell und überwältigt Roderich. Dann informiert Tim Komissar Glockner. Auch in Oberseprich-Falin landen Polizeihubschrauber und die Walm-Haunstettens sowie Kevin wurden befreit.       

Charaktere Bearbeiten

Auftretende Charakte Bearbeiten

Peter "Tim" CarstenKarl ViersteinWilli SauerlichGaby GlocknerJürgen DünnlerFabian FenlohRoderich MierlingHubert Mierling • Mädchen aus der 12. Klasse • dickes Mädchen aus der 6a • Ronald ZaunigBranko (Totengräber) • zwei Polizisten • Kevin KleinknechtLucia (Bedienung Eiscafe)• Lothar BiegeOtto HasslebenKnut-Werner NasoreitHerr Dr. RüderhoffTanja MorbilowskiMargit Walm-HaunstettenLudwig-Melchior Walm-HaunstettenElisabeth KleinknechtDr. Alexander HogerstedtDr. SchmalgantePluto (Jack-Russel-Terrier)

Erwähnte Charaktere Bearbeiten

Robert Dünnler (verstorben) • Julia Zaunig (verstorben) • Kommissar Bienert ("Wespe") • Carola Lunk (verstorben) • Raufbold aus der 6c • Dr. Johanna Drill-StaubnerDr. Dr. Dr. Olga Schwedke • Enkel von Herrn Dr. Rüderhoff • Beate und Hugo TiedkeDr. Karlheinz Kleinknecht

Wissenswertes Bearbeiten

Dieser Fall spielt im Jahre 2003, was aus den Todesdaten (1973) und dem Kapitel 23 abgeleitet werden kann.

ThemenBearbeiten

Bedrohung • Erpressung • Entführung • Überfälle • Mord

Andere AusgabenBearbeiten

Die Geschichte erschien ebenfalls in Sammelband 17 bei cjb zusammen mit TKKG HC 83 "Klassenfahrt zur Hexenburg" und TKKG HC 19 "Der Schatz in der Drachenhöhle"

Weblinks Bearbeiten

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