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Mark-Anton Lippel (Spitzname: Groschen-Toni) ist ein externer Schüler der Internatsschule in der Millionenstadt.

Mark-Anton ist ein fanatischer Fan von Schusswaffen aller Art, und war - vermutlich ausschließlich wegen der umfangreichen Waffensammlung, die dessen Vater gehört - mit Christian Pianowsky befreundet, einem weiteren Externen.

Am Fluss unweit der Millionenstadt schoss er - wenn auch unbeabsichtigt - mit einer Luftpistole auf Gabys Hund Oskar, dem er einen zum Glück harmlosen Streifschuss beibrachte. Dafür wurde er von Tarzan mit dessen bekannten, asiatischen Kampfsporttechniken überwältigt, was für den Jugendlichen schmerzhaft ausfiel. Als Tarzan und Gaby (die ihm durchaus glaubten, daß der Schuss, der Oskar traf, nicht beabsichtigt gewesen war) dann feststellten, daß er drei geschützte Singvögel geschossen hatte, verpasste ihm Tarzan mehrere äußerst harte Ohrfeigen, von denen Mark-Antons Wange so anschwoll, daß er auch Tage später noch so aussah, als hätte er Zahnschmerzen. Außerdem drückten sie ihm gegenüber ihre Verachtung für seinen Waffenfetischismus und die Wilderei aus, und drohten ihm an, ihn im Wiederholungsfall anzuzeigen. Daß Tarzans Äußerung, wer - wie er - auf Tiere schieße, werde irgendwann auch auf Menschen schießen, sich nur all zu bald bewahrheiten sollte, ahnten TKKG zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Anschließend berichteten sie seinem Freund Christian Pianowsky, was Groschen-Toni getan hatte, worüber der ehrlich entsetzt war. Christian versprach TKKG, er werde Tony in Zukunft keine Waffe mehr überlassen.

Mark-Anton Lippel wollte sich jedoch an Tarzan für die Ohrfeigen rächen. Er heuerte den Stadtstreicher Rotwein-Otto an, dem er acht Mark dafür bezahlte, Gaby mit billigem Rotwein zu übergießen, als TKKG in der folgenden Nacht in der Stadtstreicherszene der Millionenstadt Recherchen anstellten.

TKKG, die ihn wegen dieser Gemeinheit zur Rede stellen, und Schadenersatz für Gabys durch den Rotwein ruinierten, weißen Pullover fordern wollten, wollten Mark-Anton zu Hause aufsuchen, wo sie ihn aber nicht antrafen, da er - wieder einmal - bei Christian Pianowsky in der Villa von dessen Vater zu Gast war. Der schusswaffenverrückte Jugendliche, der auch ein Faible für Westernfilme mit ausufernden Schießereien hatte, bewunderte vor dem Mittagessen - wie schon so oft - die Waffensammlung von Pianowsky Senior. Dabei nahm er eine Duellpistole von der Wand, die er - trotz inständiger Bitte Christians, sie wieder an die Wand zu hängen, und um Gottes Willen nicht abzudrücken - auf den Freund richtete. Als er den Abzug der - wie er glaubte - ungeladenen Waffe betätigte, löste sich ein Schuss, und die Kugel zerfetzte Chistian Pianowskys Ohr. Groschentoni war angesichts dessen ebenso entsetzt und fassungslos, wie Christians Vater Herbert Pianowsky, der Zeuge des Vorfalls wurde.

Wie sich herausstellte, hatte Christian die Waffe heimlich mit Schwarzpulver geladen, um seinem Vater und der verhassten Stiefmutter, Camilla Pianowsky-Gretzig, einen Denkzettel zu verpassen. Diese hatte die Manipulation jedoch bemerkt, und (ohne Christians Wissen) eine Kugel hinzugefügt, damit ihr Ehemann dabei sterben und der Stiefsohn für den Tod des Vaters verantwortlich gemacht werden sollte. - So hoffte sie, ihren Ehemann zu beerben, und den Stiefsohn in einer Anstalt unterbringen zu können. Durch Groschen-Tonis verantwortungsloses Spiel mit der historischen Waffe wurde diese Verschwörung jedoch aufgedeckt, und zudem ihr Bruder Lorenz Gretzig, ein flüchtige Millionenbetrüger, der sich im Keller der Pianowsky-Villa versteckt hatte, aufgestört, und ebenso wie sie verhaftet.

Christian Pianowsky überstand die zunächst stark blutende Schussverletzung, die ihm Toni unbeabsichtigt beigebracht hatte, ohne bleibende Folgen, und sagte sich in der Folge endgültig von Mark-Anton Lippel los, mit dem er in Zukunft nichts mehr zu schaffen haben wollte.

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