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Lutz Röder war ein Nachbar des aus Südfrankreich zugezogenen Hasso Flühter, in der Nepomuk-Straße in Stettenborn, unweit der TKKG-Stadt. Mit diesem lag er ständig im Streit, weil er glaubte, Flühter sei hinter seiner Frau Christine her. Die beiden Männer gerieten häufig aneinander und einmal schlug Hasso Lutz vor Zeugen, was ihm später Probleme bereitete, da er mit 18 und 27 Jahren aufgrund seines Jähzorns wegen Körperverletzung bestraft worden war. Lutz Röder besaß einen Hund, der auf den Namen "Olaf" hörte.

Als Röder im September von einer Geschäftsreise zurückkam, fand er Christine schwer verletzt im Terrassenzimmer, wo sie mittags von jemandem hinterrücks gewürgt und geschlagen worden war. Von dem Täter hatte sie nichts gesehen. Röder deponierte Flüthers Messer neben seiner Frau, und gab gegenüber der Polizei an, daß er es dort gefunden hätte, da er glaubte, Flüther sei der Täter, und sicherstellen wollte, daß dieser auch verurteilt würde. Dies geschah tatsächlich, und Hasso Flüther wurde wegen schwerer Körperverletzung und versuchten Mordes zu einer 12jährigen Haftstrafe verurteilt. Flüthers Aussagen, dass er das Messer seit Wochen nicht benutzt hatte und dass er an dem Tag nach Südfrankreich fahren wollte, unterwegs aber seine Meinung änderte und zurückfuhr, schenkte der Richter keinen Glauben, zumal Hasso Flüther dafür keine Zeugen hatte, und sein Alibi folglich vor Gericht nicht standhielt. Christine saß nach dem Überfall im Rollstuhl, ehe sie verstarb.

Lutz Röder fand nach Flüthers Verurteilung heraus, daß Ottmar Selbig in Wahrheit der Täter war, der Christine angegriffen hatte. Der Mann saß damals wegen einer anderen Tat im Gefängnis, als Röder herausfand, dass er der Schuldige ist. Hierbei spielten Luftbilder, die ein Helikopter an dem Tag, an dem Christine überfallen wurde, von den Grundstücken in Flüthers und Röders Wohngegend gemacht hatte, und die an die Besitzer verkauft worden waren, eine entscheidende Rolle. Trotzdem ging Röder nicht zur Polizei, um seine Aussage gegen Flüther rückgängig zu machen, da er für die mutwillige Fälschung des Indizienbeweises gegen Flüther selbst ins Gefängnis hätte kommen können. Seit dem Tod seiner Frau vernachlässigte Röder alles, und bezahlte seine Rechnungen nicht mehr, so dass seine Wertgegenstände gepfändet wurden. Unter diesen war auch ein Sekretär mit Geheimfach, in dem Röder die Bilder, die Selbig und ihn selbst belasteten, versteckt hatte. - 5 Jahre später, nachdem Selbig aus dem Gefängnis freigekommen war, sah Lutz Röder als er das Grab seiner inzwischen verstorbenen Frau auf dem Friedhof besuchte, diesen wieder. Er folgte dem Verbrecher, und plante seine Rache. - D. h. er wollte Selbig mit dem alten, nicht mehr angemeldeten, Auto seiner Frau überfahren, und stahl dafür Nummernschilder. Auf der Heimfahrt hörte Röder im Radio von Flühters Ausbruch aus der Haft. Er befürchtete, dass dieser sich an ihm rächen möchte, weil er seinetwegen unschuldig im Gefängnis saß.

Als er aber Selbig überfahren wollte hatte dieser einen verletzten Hund gefunden und auf seinem Arm. Da Röder selber Tiere liebte, er fütterte herrenlose Katzen und hatte früher Olaf, sowie glaubte dass Christine es ihm, vom "Himmel herab", nie verzeihen würde wenn er den Hund tötet, brach er seinen Mordversuch ab. Mehr noch, er fuhr Selbig mit dem Hund zusammen in die Tierklinik. Im Anschluss daran wurden Polizisten auf die gestohlenen Nummernschilder aufmerksam und Röder musste mit aufs Polizeirevier!

TKKG, die den schwer kranken Flüther im Schauerwald getroffen hatten, und sich von diesem von dessen Unschuld überzeugen ließen, verhinderten dies, und sorgten auch dafür, daß eine Falle, bei der Röder Flüther der Polizei in die Arme laufen lassen wollte, nicht zuschnappte. Als Lutz Röder schließlich in die Pfandkammer einbrach, wo seine gepfändeten Besitztümer eingelagert waren, um die Luftbilder an sich zu bringen, stellten Tim, Karl, Klösschen und Gaby diese sicher, und sorgten dafür, daß Flüthers Unschuld erwiesen wurde, so daß dieser sich gefahrlos der Polizei stellen konnte. - Röder wurde in der Folge festgenommen, und musste wegen der Falschaussage und dem Einbruch sowie der Planung des Mordversuchs an Selbig nun selbst ins Gefängnis.

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