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Friedemann Kneck ist der einzige Sohn Adelheid Knecks und ihres verstorbenen Mannes, des Chemiefabrikanten Leopold Rasmus Kneck. Er ist 44 Jahre alt und lebt in der Villa seiner Mutter, unter deren Pantoffel er steht.

BiographieBearbeiten

Seine Eltern hatten sich seiner Zeit eigentlich ein Mädchen gewünscht, das Friederike hätte heißen sollen, und seine Mutter Adelheid hatte sich mit der Namenswahl "Friedemann" gegen ihren Mann Leo durchgesetzt, der den einzigen Sohn damals, vor 44 Jahren eigentlich "Karl-Kersten" nennen wollte. Dieser Sohn entwickelte sich allerdings zu einem Versager und einer Enttäuschung seiner Eltern. Da er sowohl Mühe als auch Verantwortung scheut, hat er - obwohl er auf Wunsch seines Vaters Chemie studiert hat - die väterliche Chemiefabrik - «Kneck Giftchemie» - nicht übernommen, sondern lebt ohne zu Arbeiten von dem von seinem Vater geerbten Geld. Dafür muss er sich allerdings von seiner Mutter herumkommandieren lassen, die ihn "Männie" ruft, ihm häufig vorhält, was für eine Enttäuschung er im Vergleich zu seinem tüchtigen Vater Leo sei, und ihn nach Belieben herumkommandiert. Unausgefüllt, verkorkst und voller Verachtung und Hass für seine Mitmenschen hat er den zufälligen Fund von Jugendgerichtsakten schwerkrimineller, junger Straftäter und die Entdeckung von vier Fässern hochgiftigen Tetrachlorbenzodioxin aus der väterlichen Fabrik genutzt, um als Verbrecher Karriere zu machen: Wärend er aus den geeignetsten Kandidaten aus den Gerichtsakten eine Gang zusammengestellt hat, die mit Gummimasken als Monster maskiert für ihn gegen Bezahlung gewaltsam Jugendfeste und Schulfeten störten und aufmischten, benutzte er das Gift in kleinen Dosen, um Umweltfrevel zu begehen, in dem er damit an verschiedenen Stellen im Umfeld der TKKG-Stadt den Boden verseuchte, wobei er hinterher jeweils anonym die Behörden informierte. Die Mitglieder seiner Schlägertruppe, die er als "Monsterbrigade" bezeichnete, bestellte er zur Auszahlung der Entlohnung für die von ihnen begangenen Überfälle immer in die Ruine der längst stillgelegten und leerstehenden väterlichen Chemiefabrik. Er führt Tagebuch, sowohl über die von ihm angestifteten Aktionen der «Monsters», die brutales "Partybreaking" machen, als auch über seine eigenen Untaten als Brunnenvergifter, und sammelt die Zeitungsberichte darüber.

Ihm war bekannt, daß sein Vater seiner Zeit den Werksfahrer Guntram Finkenaas beauftragt hatte, nicht nur vier, sondern neun Fässer Tetrachlorbenzodioxin (kurz: TCBD) illegal zu entsorgen, und er versucht deshalb, von dem ehemaligen Berufskraftfahrer - der mittlerweile todkrank im Gertraudenhospital in Bad Gallenfels lag - Informationen zum Verbleib der restlichen Giftfässer zu erhalten. Als Finkenaas in seinen letzten Stunden nocheinmal ansprechbar war, versuchte er, mit dem Rolls Royce seiner Mutter so rasch es ging, zum Hospital zu gelangen, um sich die Beichte des Sterbenden anzuhören, verunglückte aber auf dem Weg, da er einem LKW die Vorfahrt nahm. Mit einer Gehirnerschütterung und Rippenprellungen landete er in genau dem Krankenhaus, wo Guntram Finkenaas gelegen hat. Dieser war inzwischen verstorben, und hatte seine Lebensbeichte zwei Polizisten anvertraut. Friedemann Kneck ließ sich von seiner Mutter aus dem Krankenhaus abholen, da er verständlicher Weise fürchtete, Polizei und Katastrophenschutz könnten bei der Suche nach den von Finkenaas im väterlichen Garten vergrabenen Giftfässern den von ihm angelegten Erdbunker entdecken, wo er seine drei Fässer versteckte. Kaum wieder zu Hause mußte er miterleben, wie zwei seiner «Monsters» - die Perser Ali Fashonmi und Hasan Doldraisti - in die elterliche Villa einbrechen, diverse Wertgegenstände entweden und mit mutwilliger Zerstörung schweren Sachschaden anrichten. Da die Einbrecher auch sein Tagebuch entwendet haben, glaubt er, alles sei vorbei. Ehe er jedoch seiner Mutter gestehen konnte, daß er hinter den Taten des Brunnenvergifters und den «Monsters»-Überfällen steckte, um anschließend Suizid zu begehen, und sich der Verantwortung für seine Verbrechen zu entziehen, wurde er verhaftet. Der Grund hierfür war tatsächlich - wie er befürchtet hatte - sein Tagebuch, das Tim den beiden Einbrechern abgenommen hatte (die es ursprünglich für eine Schmucketui gehalten hatten, und es mangels deutscher Sprachkenntnisse gar nicht lesen konnten). Da Friedemann Knäck, der sich vor den Schlägern der von ihm für die sinnlosen Überfälle angeheuerten und bezahlten «Monsters» mit Teufelsmaske und Cape als "Herr aller Monster" und "Herrscher der Unterwelt" aufspielte, die Namen, Adressen und Telefonnummern all seiner Handlanger in dem Buch notiert hatte, konnte die Polizei in der Folge auch sämtliche Mitglieder der «Monsters»-Bande verhaften. Seiner dominanten und herrischen 75jährigen Mutter beschehrte diese Enthüllung, was ihr nichtsnutziger Sohn "Männie" auf dem Kerbholz hatte, einen Nervenzusammenbruch.

ErscheinungsbildBearbeiten

Friedemann Kneck ist mittelgroß und für seine Körpergröße mindestens 30 Pfund zu füllig. Er hatte Plattfüße, durch sein Übergewicht taten ihm häufig die Füße weh, und zudem litt er an Hühneraugen. Vor zwei Jahren hat er seine letzten 19 Haare verloren, und seit dem eine spiegelblanke Glatze. Dadurch wirkt sein rundes Gesicht mit dem ungesund-blassen, teigigen Taint noch Klops-ähnlicher, als ohnehin. Eine Perücke trägt er nicht, da er das albern findet, und sich rasch an seine Glatze gewöhnt hat. Seine Stimme klingt heiser und weibisch, und er neigt zu Schweißausbrüchen. Mit dem Rolls Royce seiner Mutter fährt er nie schneller, als 58km/h, da er sonst Nervenflattern bekommt.

Während er als "Herr aller Monster" mit Cape und Teufelsmaske auftrat, verwendete Friedemann Kneck bei seinen Brunnenvergifter-Aktionen einen Ganzkörper-Schutzanzug samt Schutzbrille und Atemmaske, den er aus der väterlichen Chemiefabrik entwendet hatte, als diese noch in Betrieb war.


AuftretenBearbeiten

Anmerkung:Bearbeiten

Im Hörspiel Achtung: Die „Monsters“ kommen! kommt Friedemann Kneck anscheinend nicht vor.

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