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Bernd Barf ist ein Lobbyist des Atom-Energie-Verbands.

Er nutzte im Dezember 2012 den Schock des nächtlichen Stromausfalls in der längsten Nacht des Jahres, um mit seinen flammenden Reden, die er auf einer Bühne im Stadtpark der Millionenstadt hielt, Stimmung gegen die im kommenden Jahr anstehende bundesweite Abstimmung für den Atomausstieg zu machen. Er behauptete, der Verzicht auf Atomstrom würde zwangsläufig zu einer Häufung derartiger Desaster (und der damit verbundenen Verbrechenswelle) führen, und forderte die Bürger vehement auf, gegen den Ausstieg und für den Erhalt der AKWs zu stimmen. Damit machte er sich TKKG gegenüber verdächtig, selbst etwas mit dem Stromausfall zu tun zu haben, da er - abgesehen von Einbrechern und Gelegenheitsdieben - ja offenkundig einer der Hauptnutznießer war, der das Ereignis für seine Interessen instrumentalisierte.

Gemäß seines im Internet öffentlich einsehbaren Terminkalenders wollte er in den folgenden Tagen und Wochen noch zahlreiche ähnliche Vorträge in anderen Städten des Landes halten, in denen er für die Interessen der Atom-Industrie die Werbetrommel rührte. Sein Terminplan war dabei äußerst eng, was es schwierig machte, an ihn heranzukommen.

Bernd Barf ist ein alter Klassenkamerad und Freund des Bürgermeisters der TKKG-Stadt aus gemeinsamen Schultagen. Das führte zu Karls Verdacht, Karl-Walter Wichtigmann hätte Barf möglicher Weise als eine Art Freundschaftsdienst die Gelegenheit verschafft, die nächtlichen Stromausfälle durch Sabotage herbei zu führen (was ein extremer Skandal gewesen wäre). - Tatsächlich hatten jedoch Barf und Wichtigmann nichts mit den Stromausfällen zu tun, und waren in dieser Sache definitiv unschuldig.

AuftretenBearbeiten

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